Ausschöpfung des Stipendienkontingents
Liste der Hochschulen, die das Stipendienkontingent für 2011 ausgeschöpft haben
(URL: http://www.bmbf.de/pubRD/Stipendienkontingent_Deutschlandstipendium.pdf)

Der Bildungsaufstieg junger Menschen darf nicht an finanziellen Hürden scheitern. Um das zu gewährleisten, setzt die Bundesregierung auf BAföG, Bildungsdarlehen und Stipendien. Diese drei Instrumente ergänzen sich gegenseitig. Mit dem Deutschlandstipendium soll begabten und leistungsstarken Studierenden in Deutschland der Rücken gestärkt werden. Das nationale Stipendienprogramm dient nicht nur der Studienfinanzierung, sondern setzt auch Anreize für Spitzenleistungen.
Der Bildungsaufstieg junger Menschen darf nicht an finanziellen Hürden scheitern. Um das zu gewährleisten, setzt die Bundesregierung auf BAföG, Bildungsdarlehen und Stipendien.
Das nationale Stipendienprogramm dient nicht nur der Studienfinanzierung, sondern setzt auch Anreize für Spitzenleistungen. Und da die Stipendien nicht auf das BAföG angerechnet werden sollen, profitieren begabte Studierende aus einkommensschwachen Familien gleich doppelt von der Förderung.
Begabtenförderung hilft jungen Menschen bei der Entfaltung ihrer Talente. Sie stärkt unser Land im globalen Wettbewerb. Sie bringt kreative Köpfe nach vorn und leistet einen wichtigen Beitrag gegen drohenden Fachkräftemangel.
Im Koalitionsvertrag haben die Regierungsparteien vereinbart, dass der Anteil der Studierenden, die durch Stipendien gefördert werden, langfristig von bisher zwei auf zehn Prozent gesteigert und dass das BAföG gesichert und weiter entwickelt werden soll. Außerdem erwartet die Bundesregierung von den Begabtenförderungswerken, dass sie sich stärker für bislang unterrepräsentierte Gruppen öffnen. An allen diesen Zielen wird mit Hochdruck gearbeitet.
Gesprächsrunde bei der Auftaktveranstaltung: Vorsitzender des alumni-clubs.net.e.V. Christian Kramberg, Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft Prof. Andreas Schlüter, Abteilungsleiterin im BMBF Dr. Susanna Schmidt, Rektor der Universität Duisburg-Essen Prof. Ulrich Radtke, Personalverstand der Deutschen Telekom AG Thomas Sattelberger, Präsidentin der Hochulrektorenkonferenz Prof. Wintermantel und Moderatorin Petra Gerster, (v.l.n.r.). Die Stipendien im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms sollen von den einzelnen Hochschulen nach Leistung und Begabung vergeben werden. Neben den bisher erbrachten Leistungen und dem persönlichen Werdegang sollen auch gesellschaftliches Engagement, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, oder besondere persönliche Umstände berücksichtigt werden, die sich beispielsweise aus der familiären Herkunft oder einem Migrationshintergrund ergeben.
Der private Anteil der Stipendienmittel wird nun von den Hochschulen eingeworben, damit die Stipendienvergabe zum Sommersemester 2011 starten kann.
Die Ko-Finanzierung aus privaten und staatlichen Geldern macht deutlich, dass viele gesellschaftlichen Kräfte, besonders Unternehmen und Stiftungen, aber auch Privatpersonen (zum Beispiel Alumni) eine besondere Verantwortung für die Förderung von Talenten und Nachwuchskräften übernehmen. Mit dem Programm wird die Vernetzung der Hochschulen mit ihrem gesellschaftlichen Umfeld gestärkt und der Grundstein für den Aufbau einer Stipendienkultur in Deutschland gelegt.
Mehr Informationen finden Sie unter www.deutschland-stipendium.de
Nach einem Semester Laufzeit des Deutschlandstipendiums zog das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine erste Zwischenbilanz. "Deutschland ist auf einem gutem Weg zu einer Stipendienkultur", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan zu den Ergebnissen, die auf einer Abfrage des BMBF bei den Bundesländern beruhen.
Bereits vor Beginn des Wintersemesters 2011/2012 nutzen rund drei Viertel der 388 Hochschulen in Deutschland das neue Instrument zur Förderung begabter und leistungsfähiger Studierender. Mehr als ein Drittel der teilnehmenden Hochschulen haben ihr Kontingent für 2011 voll ausgeschöpft.
Insgesamt haben die Hochschulen Fördermittel für 4.793 Deutschlandstipendien eingeworben; es wurden 8,6 Millionen Euro an privaten Mitteln für Stipendien mobilisiert. Nach den Worten der Bundesbildungsministerin hat sich das Deutschlandstipendium damit als "wirksamer Anreiz für bürgerschaftliches Engagement im Bildungsbereich erwiesen".
Zu den Hochschulen, die schon jetzt die für 2011 angestrebte Höchstförderquote von 0,45 Prozent der Studierenden erreicht haben, gehören unter anderem die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder, die Universität Mannheim, die TU München, die Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt/Main, die Universität Hannover, die TU Ilmenau, die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die Universität des Saarlandes sowie die Universität und die FH Dortmund. Einige Hochschulen, wie etwa die FH Eberswalde, die RWTH Aachen und die TU Bergakademie Freiberg, haben sogar deutlich mehr Stipendien eingeworben, als sie 2011 vergeben können. Befürchtungen, dass das Programm nur in wohlhabenden Regionen Westdeutschlands funktionieren würde, haben sich somit nicht bestätigt.
"Unsere Hochschullandschaft wird durch das Deutschlandstipendium bunter und ideenreicher werden. Davon bin ich überzeugt." Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen auf der Auftaktveranstaltung in Dresden.Für eine lebendige Stipendienkultur in Deutschland und für die gezielte Unterstützung junger Spitzenkräfte von morgen, sprach sich auch die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer aus: "Das Deutschlandstipendium kann jungen Menschen zu hervorragenden Leistungen ermuntern und Taten fördern. Es bietet auch der Wirtschaft ein wirksames Instrument, um aktiv Fachkräfte zu gewinnen." Der ehemalige Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Kurt Biedenkopf, betonte, dass mit dem Programm begabte junge Leute ermutigt werden, ihre Fähigkeiten noch besser zu entwickeln. Er zeigte sich zuversichtlich, dass damit die Grundlagen, auf denen Wirtschaft, Wissenschaft und der öffentliche Bereich gedeihen können, gestärkt werden.
In Sachsen hat die TU Bergakademie die Rolle des Vorreiters beim Deutschlandstipendium übernommen. Als eine der ersten Hochschulen bundesweit hat sie das Deutschlandstipendium gestartet. Bereits zum Sommerssemester konnten in Freiberg 23 Stipendien vergeben werden. Damit schöpfte die Hochschule bereits vom ersten Tag an ihr volles Kontingent aus. Dazu die Freie Presse in Sachsen vom 29.01.2011.
Die Goethe-Universität Frankfurt konnte innerhalb von knapp einem halben Jahr 161 Stipendien bei privaten Spendern, Stiftungen und Unternehmen in Frankfurt und der Region einwerben. Insgesamt beteiligten sich 125 Förderer, von denen 100 zum ersten Mal als Spender der Hochschule auftraten. Die Gothe-Universität ist damit eine der ersten bundesweit, die die maximale Förderung des Deutschlandstipendiums wahrnimmt.
Die Westfälische Wilhelms Universität in Münster startete dieses Frühjahr zum Einwerben von Stipendien die Kampagne "Pro Talent". Sie könnte bundesweit ein Vorbild sein. In Münster beteiligen sich nämlich auch prominente Förderer bei der Kampagne. So werden beispielsweise Poster plakatiert, auf denen diese Förderer wie der Skateboard-Pionier Titus Dittmann oder der Verleger Wolfgang Hölker mit ihren Stipendiaten für das Programm werben. Dazu die Münstersche Zeitung vom 10.02.2011.
[Presse]
(URL: http://www.bmbf.de/press/3219.php)
(URL: http://www.bmbf.de/press/3175.php)
(URL: http://www.bmbf.de/press/3152.php)
(URL: http://www.bmbf.de/press/3036.php)
[Presse]
(URL: http://www.bmbf.de/press/2968.php)
[Presse]
(URL: http://www.bmbf.de/press/2935.php)
(URL: http://www.bmbf.de/press/2835.php)
Liste der Hochschulen, die das Stipendienkontingent für 2011 ausgeschöpft haben
(URL: http://www.bmbf.de/pubRD/Stipendienkontingent_Deutschlandstipendium.pdf)
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 67, ausgegeben zu Bonn am 27. Dezember 2010
(URL: http://www.bmbf.de/pubRD/stipg_aendg.pdf)
(URL: http://www.bmbf.de/pubRD/stipendienporgramm_verordnung.pdf)
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2010
(URL: http://www.bmbf.de/pubRD/stipendiengesetz.pdf)
Die Förderung pro Stipendium beträgt 300 Euro pro Monat. Sie ist unabhängig vom sonstigen Einkommen der Studierenden und ihrer Eltern. Die eine Hälfte übernehmen private Förderer, die andere Hälfte übernimmt der Bund. Das Deutschlandstipendium wird durch die Hochschule ausgezahlt, an der die Stipendiatin bzw. der Stipendiat immatrikuliert ist. Die Mittel vonseiten privater Stifter werben die Hochschulen ein.
Die privaten Förderer ermöglichen, dass der Stipendiatin oder dem Stipendiaten mindestens ein Jahr lang monatlich 150 Euro zur Verfügung gestellt werden. Ein Stipendium kann sich dabei aus Mitteln mehrerer Stifter zusammensetzen. Die Stifter können außerdem zusätzliche Förderangebote machen, zum Beispiel Praktika, Weiterbildungs- oder Informationsveranstaltungen.
Auf dem Gesetz zur Schaffung eines nationalen Stipendienprogramms (Stipendienprogramm-Gesetz - StipG), das 2010 in Kraft getreten ist. Die Gesetzestexte und die ausführende Verordnung stehen unter der Rubrik Dokumente zur Verfügung.
Cornelia Quennet-Thielen spricht mit der Verbandszeitschrift "der freie Beruf" über das Deutschlandstipendium
zum Interview [URL: http://www.freie-berufe.de/fileadmin/freie-berufe.de/pdf/der_freie_beruf/Deutschlandstipendium.pdf]Ansprache von Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen bei der Auftaktveranstaltung für das Deutschlandstipendium in Sachsen am Dienstag, 14. Juni 2011, um 17.00 Uhr in Dresden
[PDF - 47,5 kB] barrierefrei[PDF - 21,2 kB]
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2011 Teil I Nr. 62, ausgegeben zu Bonn am 8. Dezember 2011
- nicht barrierefrei - (URL: http://www.bmbf.de/pubRD/stipHV_2012.pdf)

2011, 6 Seiten
Bestell-Nr.: 30654
Download [PDF - 1,03 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/flyer_deutschlandstipendium_foerderinformationen_en.pdf)

2011, 6 Seiten
Bestell-Nr.: 30655
Download [PDF - 492,5 kB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/flyer_deutschlandstipendium_en.pdf)

2010, 2 Seiten
Bestell-Nr.: 30578
Download [PDF - 745,2 kB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/flyer_deutschlandstipendium_hochschulen.pdf)

2010, 2 Seiten
Bestell-Nr.: 30580
Download [PDF - 854,9 kB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/flyer_deutschlandstipendium_foerderer.pdf)

2010, 2 Seiten
Bestell-Nr.: 30579
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Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
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NRW-Unis wissen, wie man wirbt
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 27.08.2011
Gaben für Begabte
Südwest Presse, 14.07.2011
Schavan wirbt für Deutschlandstipendium
Schwäbische Zeitung, 13.07.2011
Erste Deutschland-Stipendien stehen
Fritz-Kling-Stiftung fördert talentierte Studenten, Nordsee-Zeitung, 21.06.2011
Renkhoff-Stiftung gibt Stipendien
Bewerber müssen fachlich, sozial und gesellschaftlich überdurchschnittlich engagiert sein, Main-Post, 21.06.2011
"Da macht studieren noch mehr Spaß"
Übergabe der ersten Deutschlandstipendien im Annaberger Rathaus, Blick Annaberg-Buchholz, 15.06.211
Sachsen wirbt für mehr Deutschlandstipendien
Sächsische Zeitung, 15.06.2011
Firmen geben Geld an Studenten
Das Deutschlandstipendium ist an den vier Hochschulen der Region Chemnitz gut angelaufen, Freie Presse, 14.06.2011
Sachsen fordert mehr Engagement für Deutschlandstipendium
Dresdner Neueste Nachrichten, 14.06.2011
Hilfe für 161 Studenten
Goethe-Universität Frankfurt wirbt 161 Stipendien ein, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.06.2011
Ihr Engagement ist gefragt
Der Tagesspiegel, 21.05.2011
Zusammenwirken bei der Förderung des Nachwuchses
Sonntags-Post Brühl, 20.05.2011
300 Euro mehr in der Tasche
Lausitzer Rundschau, 06.05.2011
Ein Glückfall für Studenten
Die Maschinenbaustudenten Sascha Berbalk und Manuel Wischer gehören zu den ersten Deutschlandstipendiaten in Sachsen-Anhalt, Mitteldeutsche Zeitung, 04.05.2011
Mehr Geld fürs Studium
Caroline Seibt ist die erste Brandenburgerin mit Deutschlandstipendium, Märkische Allgemeine Zeitung, 30.04.2011
Studierst du schon oder zahlst du noch?
Süddeutsche Zeitung, 20.04.2011
Geldsegen für begabte und aktive Studenten
Mitteldeutsche Zeitung, 19.04.2011
Studieren statt kellnern
Deutschlandstipendium sichert Fachkräftebasis, IHK Wirtschaftsmagazin Pfalz, 14.04.2011
Stipendien für Studenten
Hochschule Deggendof beteiligt sich an Bundesinitiative, Passauer Neue Presse, 26.03.2011
Geld, Bude, Freiheit
Verena Pitzl bekommt als eine der ersten Studenten die neue Förderung: 300 Euro im Monat, Augsburger Allgemeine, 15.02.2011
Stifter fürs Studium - Uni Münster sucht Sponsoren für talentierte Studenten
Westfälische Nachrichten, 11.02.2011
"Die Grundbereitschaft ist da"
Rektor der Uni Magdeburg über Chancen des Deutschlandstipendiums in Sachsen-Anhalt, Mitteldeutsche Zeitung, 02.02.2011
Ein Stipendium von Deutschland
Berliner Zeitung, 02.02.2011
"300 Euro monatlich für Top-Studierende"
tagesschau.de, 01.02.2011
Was ist beim neuen Deutschlandstipendium zu beachten?
Mitteldeutsche Zeitung, 01.02.2011
Finanzspritze für die besten Studenten
Main-Echo, 25.01.2011
"Es gibt einen Namen und ein Gesicht"
Was die Stifterin Brita Segger erwartet, Der Tagesspiegel, 12.01.2011