Wissenschaft

Erfolgreiche Förderung der Hochschulen in den ersten beiden Runden der Exzellenzinitiative

Für die Hochschulen standen im Rahmen der ersten beiden Auswahlrunden in den Jahren 2006 bis 2012 insgesamt 1,9 Mrd. Euro zur Verfügung, 75% davon trägt der Bund. Konkret geht es beim Wettbewerb Exzellenzinitiative um drei projektorientierte Förderlinien, die auch bei der Fortsetzung erhalten bleiben
  • Graduiertenschulen für den wissenschaftlichen Nachwuchs bieten strukturierte Promotionsprogramme innerhalb eines exzellenten Forschungsumfeldes und eines breiten Wissenschaftsgebietes an. In den ersten beiden Auswahlrunden erhalten 39 Graduiertenschulen  jeweils durchschnittlich 5,7 Millionen Euro über die Laufzeit von 5 Jahren,
  • Mit Exzellenzclustern sollen an den Universitäten international sichtbare und konkurrenzfähige Forschungseinrichtungen etabliert werden, die mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und der Wirtschaft kooperieren und ein hervorragendes Umfeld für den wissenschaftlichen Nachwuchs bilden. Für jedes der 37  Cluster der zwei laufenden Förderrunden stehen durchschnittlich31,8 Millionen Euro über die Laufzeit von 5 Jahren zur Verfügung.
  • Mit der Förderung von "Zukunftskonzepten zum Ausbau universitärer Spitzenforschung" wird das Forschungsprofil von neun ausgewählten Universitäten weiter gestärkt. Voraussetzung ist, dass eine Hochschule mindestens ein Exzellenzcluster und eine Graduiertenschule sowie eine schlüssige Gesamtstrategie für den Ausbau ihres Forschungsprofils vorweisen kann. Für diesen Bereich sind insgesamt 210 Millionen Euro pro Jahr eingeplant. Neun Universitäten konnten bisher die internationalen Gutachter mit ihren Konzeptvorschlägen überzeugen.
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    DFG Videoportal

    Im Videoportal der DFG stellen sich die Gewinner der Exzellenzinitiative mit ihren geförderten Projekten vor.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/14303.php)

Das Auswahlverfahren

In den ersten beiden Auswahlrunden wurde ein zweistufiges Verfahren verwendet:

Exzellenzinitiative Begutachtungs und Entscheidungsverfahren

Die Fachkommission, die die Entscheidungen über die Graduiertenschulen und Exzellenzcluster aus wissenschaftlicher und fachlicher Sicht vorbereitet, besteht aus insgesamt 14 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
Die Strategiekommission, welche die Auswahl der Anträge in der Förderlinie "Zukunftskonzepte" vorbereitet, setzt sich aus sechs Mitgliedern der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates und sechs der Wissenschaftlichen Kommission nicht angehörenden Mitgliedern zusammen. Letztere werden vom Vorsitzenden des Wissenschaftsrates im Einvernehmen mit den aus der Wissenschaftlichen Kommission gewählten Mitgliedern der Strategiekommission berufen. Alle Mitglieder der Fachkommission und der Strategiekommission bilden die Gemeinsame Kommission.
Erst im Bewilligungsausschuss sind die für Wissenschaft zuständigen Ministerinnen und Minister des Bundes und der Länder am Entscheidungsprozess beteiligt. Dieser Ausschuss setzt sich aus den 26 wissenschaftlichen Mitgliedern der Gemeinsamen Kommission sowie den Wissenschaftsministerinnen und Wissenschaftsministern des Bundes (16 Stimmen) und den 16 Ländern (je eine Stimme) zusammen. Die Mitglieder der Gemeinsamen Kommission (mit je 1,5 Stimmen) halten zusammen mit 39 zu 32 die Stimmenmehrheit im Bewilligungsausschuss.

In der Fortsetzung der Exzellenzinitiative wird dieses Verfahren beibehalten.

 

 

 

 

 

 

Quelle: Deutsche Forschungsgemeinschaft

 

 
  • Ministerium

    Die Gewinner der ersten beiden Förderrunden

    Aus den beiden Auswahlrunden zur Exzellenzinititative wurde eine Landkarte aufbereitet, die den Zugang zu den im Web verfügbaren Egebnissen ermöglicht.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/12156.php)

Dokumente